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Titel,Triumphe,Träume – und knutschende Jungs

12. OM-Cup der E-Jugend in Holdorf steht vor der Tür / Ein kleiner Rückblick auf das, was bisher geschah

20100610-OM-Rckblick-Vorjahre Ist das spannend! Neunmeterschießen um den OM-Cup-Sieg – wie hier 2006 zwischen BW Lohne und Gastgeber GW Mühlen – gehören zu den dramatischsten Turniermomenten.(Archivfoto: el)

Am kommenden Wochenende (12./13. Juni) ist es wieder soweit. Der SV Holdorf lädt zum 12.  OM-Cup für die E-Juniorenfußballer. Am Samstag und Sonntag werden rund 1200 Kicker die elf Plätze bevölkern. Was bisher beim OM-Cup passierte, ist im nachfolgenden Zeitraffer zusammengefasst.

1. OM-Cup in Essen (10./11. Juli 1999):
Die schlechte Nachricht vorweg: Ansgar Brinkmann kann nicht zum Turnier kommen, weil er bei Tennis Borussia Berlin trainieren muss. Die gute Nachricht: Dafür kommt Werder-Angreifer Marco Bode. Auf dem Fahrrad dreht er eine Ehrenrunde mit dem Visbeker E-Jugendlichen Stefan Schmedes, der das Rad beim Torwandschießen gewonnen hat Die OV titelt: „Premiere trotz Affenhitze einfach cool“. Der damalige Landrat Clemens-August Krapp scherzt: „Wir Gäste sind nur für das guteWetter zuständig.“ Man habe, so das Fazit, den Kindern die Region Oldenburger Münsterland etwas näher gebracht.
Das Turnier gewinnt der BV Cloppenburg durch ein 3:0 gegen den SV Molbergen. SFN Vechta wird Dritter. 62 Mannschaften sind dabei.

2. OM-Cup in Lohne (1./2. Juli 2000):
Lohnes Vereinschef Heinz Dettmer fasst zusammen: „Was sich auf den acht Plätzen und drumherum abspielt, ist einfach einmalig.“ Für die Veranstaltung wird ein Kostenrahmen von rund 25.000 DM ermittelt. Eine gute Investition, denn die Aktiven sind glücklich. Das Orga-Team um Wilfried Schoone wird für monatelange Detailarbeit belohnt – auch mit einem 500-DM-Scheck vom Werder-Eck für die BWL-Jugendarbeit.
Ehrengast ist Werder-Trainer Thomas Schaaf. Den Titel holt sich der Außenseiter SV Langenberg um Kapitän Jens Meyer durch einen 2:0-Sieg über RW Damme.
Als Renner entpuppt sich der Menschenkicker.

3. OM-Cup in Garrel (23./24. Juni 2001):
Inzwischen ist das OM-Spektakel auf 104 Mannschaften angewachsen. Das Finale gewinnt der  SV Emstek durch ein 1:0 gegen den von Gerd Muhle trainierten SV Holdorf. Der TV Dinklage als Dritter und der viertplatzierte VfL Oythe unterstreichen das VEC-Potenzial.
Der verhinderte Ehrengast Hans-Jörg Butt schickt vier signierte Torwarthandschuhe, der ebenfalls verhinderte Frank Rost bietet eine Trainingstunde an; das Los fällt auf Falke Steinfeld.
Stimmungshöhepunkt ist das Lagerfeuer bei Nacht.

4. OM-Cup in Goldenstedt (8./9. Juni 2002):
Ein Superlativ von OM-Cup-Macher Harald Fangmann: „Diese Veranstaltung war gigantisch.“ 1171 Teilnehmer und 242 Betreuer tummeln sich im Frisia-Stadion. Den härtesten Schuss hat Simon Lampe vom SV Langenberg. Beim Geschwindigkeitsmessgerät kommt er auf stolze 92 km/h.
Das Turnier gewinnt RW Damme mit einem 2:0-Finalsieg gegen den BV Garrel. Insgesamt werden 4450 Mahlzeiten ausgegeben. Und das Frisia-Team verfügt über 141 freiwillige Helfer, alle mit gelben T-Shirts.

5. OM-Cup in Cloppenburg (28./29. Juni 2003):

Erstmals muss ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Der TV Dinklage gewinnt 4:3 gegen Gastgeber BV Cloppenburg. Zuvor hatte Stefan Wulfing (heute Werder A-Junioren) für das 1:1 der Dinklager gesorgt, Vater Manni ist der stolze Coach: „Das ist alles wie im Traum.“
Beim Empfang spricht Werder-Vize Klaus-Dieter Fischer, Stargast ist erneut Marco Bode, der seine Laufbahn beendet hat. Beim Torwandschießen tut sich der Bakumer Murat Meram mit fünf Treffern hervor.
119 Teams aus 65 Vereinen sind dabei.

6. OM-Cup in Dinklage (26./27. Juni 2004):
Wieder eine Premiere: Der SV Emstek trägt sich als erster Verein zum zweiten Mal in die Siegerliste ein (3:0 gegen BV Essen); BW Langförden ist die Nummer drei durch ein 3:0 gegen
Oythe, wobei Andre Wohlers (heute VfL Osnabrück) alle drei Tore erzielt.
1100 Jugendkicker sind dabei, was Ferdi Dunker zum Anlass nimmt, OM mit „Olympischer Motivation“ zu beschreiben. Turnierchef Markus Ruhe vom TVD sagt: „Alles hat reibungslos geklappt.“ Er hat über 200 Helfer im Schlepptau. Mit dabei sind auch zwei E-Jugendteams von Werder Bremen.
Beim EM-Gucken in der Jahnhalle müssen die Kicker mit dem Viertelfinale Schweden - Holland
vorlieb nehmen, da Deutschland in der Vorrundengruppe ausgeschieden ist.

7. OM-Cup in Sedelsberg (2./3. Juli 2005):
Die Teilnehmer werden immer professioneller: 87 Mannschaften haben schon am Freitag ihre Zelte aufgebaut. Beim Wimpelklauen ist Falke Steinfeld mit über zehn Exemplaren ganz vorne dabei. Die Dinklager Jungs ärgern derweil die Mädchen und behaupten: „Das hat mehr Spaß gemacht.“
Spaß hat auch der VfL Oythe mit dem OM-Cup-Triumph per 2:0 gegen BW Lohne. Beide Finalisten werden per La Ola von den Fans ins Spiel geleitet. Und Eugen Gehlenborg regt an, das nächste Turnier in Mühlen zum OM-WM-Cup zu machen.

8. OM-Cup in Mühlen (17./18. Juni 2006):
Parallel zum Sommermärchen läuft der OM-Cup bei brütender Hitze. Auch die Ehrengäste Benno Möhlmann und Albert Zerhusen (ehemaliger US-Nationalspieler aus Mühlen) kommen ins Schwitzen. Möhlmann sagt: „Ich wusste gar nicht, dass es hier so eine fantastische Veranstaltung gibt.“
Als Festredner tritt der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann in Aktion – und er tritt auch gegen den Ball. Das tun mit dem größten Erfolg die E-Jugendkicker von BW Lohne; Im Finale gibt es einen 3:2-Sieg im Neunmeterschießen gegen Gastgeber Mühlen.
Und die WM-Arena mit Live-Übertragungen der Samstagsspiele Tschechien - Ghana und USA -
Italien ist laut Orga-Chef Andreas Blömer „ein Hexenkessel“.

9. OM-Cup in Lastrup (7./8. Juli 2007):
Mit DFB-Chefausbilder Erich Rutemöller ist wieder ein Promi als Gast vor Ort – er schüttelt seine Rede locker aus dem Handgelenk.
Auf dem Fußballplatz macht erneut ein Außenseiter das Rennen: Der SC Bakum triumphiert nach einem 3:2 im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Lastrup. Sensationell: Bakum bleibt in allen neun Partien ohne Gegentor.
Auffällig ansonsten: die große Schlammwüste in der Zeltstadt. Es hatte vor dem OM-Cup mächtig geregnet. Das Zeltlager findet trotzdem statt. Und zur Siegerehrung lacht die Sonne.

10. OM-Cup in Oythe (28./29. Juni 2008):
Erstmals sind die Mädchen mit einer eigenen Gruppe beim OM-Cup vertreten, die der TuS Lutten gewinnt. Kommentar von TuS-Akteurin Franka Kohl: „Die Jungs wollten die ganze Zeit nur knutschen.“ Einige wollen auch nur spielen. Die Jungs vom BV Essen holen sich per 3:1 nach Neunmeterschießen gegen die Oyther den Cup.
Gastredner Christoph Bornhorst fordert sportlichen Respekt für die Referees – beim OM-Cup kein  Problem. Und Küchenchef Matthias Schumacher erkennt Nutella als Lieblingsbrotaufstrich beim  Frühstück: „Das essen die Nationalspieler schließlich auch.“

11. OM-Cup in Thüle (13./14. Juni 2009):
Mit Frank Baumann kommt wieder ein Werder-Kämpe zum OM-Cup. Bei der Autogrammstunde schreibt er sich die Finger wund; er bringt auch den gerade gewonnenen DFB-Pokal mit.
Den Sieg  trägt der TV Dinklage durch ein 2:1 gegen den VfL Oythe davon, was TVD-Trainer Arndt Koslitzki  dem „super Teamgeist“ zuschreibt. Einen großen Auftritt hat BW Lohnes Dritte, die als BWL I erst  im Halbfinale von Dinklage gestoppt wird. 8000 Lose werden verkauft und in 405 Partien fallen 625 Tore.
Harald Fangmann bilanziert: „Wir sind eine große Familie geworden, die jedes Jahr wieder richtig Spaß hat.“ OM-

OM-CUP-SIEGER

Jahr Ort Sieger
1999: Essen BV Cloppenburg
2000: Lohne SV Langenberg
2001: Garrel SV Emstek
2002: Goldenstedt RW Damme
2003: Cloppenburg TV Dinklage
2004: Dinklage SV Emstek
2005: Sedelsberg VfL Oythe
2006: Mühlen BW Lohne
2007: Lastrup SC Bakum
2008: Oythe BV Essen
2009: Thüle TV Dinklage
2010: Holdorf ???


(Quelle: Oldenburgische Volkszeitung)

 
Aktuelle Infos
Hier finden Teilnehmer und Helfer alle aktuellen Infos.

Die Einsatzpläne für die Helfer findet ihr unter dem nachstehenden Link:
Helfer-Einsatzpläne (Stand: 10.06.2010)

Essenspläne der Mannschaften für das Mittagessen am 13.06.2010
Essenszeiten der Mannschaften

Spielergebnisse/Spielplan
Der neue OM-Cup-Sieger ist die Mannschaft von TuS Neuenkirchen I.

Die Endergebnisse der einzelnen Leistungsstufen kann man unter den nachfolgenden Links aufrufen.

Ergebnisse aller Leistungsstufen

Leistungsstufe I
Leistungsstufe II
Leistungsstufe III
Leistungsstufe IV